EURALIS übernimmt Bienenpatenschaft zur Vermittlung zwischen Landwirt und Imker

Mit einer Bienenpatenschaft von vier Bienenvölkern möchte EURALIS als innovatives und nachhaltig orientiertes Unternehmen einen aktiven Beitrag zum Schutz von Honig- und Wildbienen sowie Hummeln leisten.

Das Thema „Bienen“ steht heute im öffentlichen Mittelpunkt mit höchster Medienpräsenz. Weltweit gibt es 20.000 Bienenarten. Davon sind etwa 560 Arten in Deutschland heimisch, wobei 50 % der in Deutschland lebenden Bienenarten, vor allem Wildbienen, vom Aussterben bedroht sind.
Die Honigbiene ist nach Rind und Schwein das wichtigste Nutztier, denn sie bestäuben einen Großteil der landwirtschaftlichen Nutzpflanzen. Landwirte haben ein großes Interesse an einer guten Bestäubung ihrer Kulturen, denn desto besser entwickeln sich ihre Pflanzen und desto besser sind die Erträge. Es gibt bereits einige Blühwieseninitiativen, aber die wahren Multiplikatoren für mehr Bienen sind die Imker.
EURALIS als innovatives und nachhaltig orientiertes Saatzuchtunternehmen möchte durch eine Bienenpatenschaft die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen Landwirten und Imkern unterstützen. Denn was wären Bienen ohne Pflanzen und Pflanzen ohne Saatgut? Aufgrund der landwirtschaftlichen Nähe hat sich EURALIS dazu entschieden, das Projekt „BEEsharing“ aus Hamburg in Form einer Bienenpatenschaft von vier Bienenvölkern zu fördern.
BEEsharing ist ein Netzwerk, in dem Bestäubungsleistungen zwischen Imkern und Landwirten vermittelt werden. So werden auch die vier EURALIS Bienenvölker, insgesamt etwa 250.000 Bienen, in nahe gelegene Anbaugebiete geschickt, wo sie ihrer Aufgabe als Bestäuber nachkommen und einen Beitrag zur Bestäubung der landwirtschaftlichen Anbaufläche leisten.
Im Vordergrund steht für EURALIS hier die Regionalität. Die Bienen werden höchstens in einem Umkreis von 150 Kilometer zu den jeweiligen Flächen transportiert und dort platziert, denn größere Distanzen würden einen enormen Stress für die Nützlinge bedeuten.
Außerdem werden neben den Honigbienen auch Wildbienen und Hummeln eingesetzt, die stark gefährdet sind und für das „Bienensterben“ weltweit stehen. Das Zusammenspiel von Honig- und Wildbienen ist für eine qualitative und quantitative Bestäubung wichtig. Beide tragen auch erheblich zur Erhaltung der Artenvielfalt bei.

„Bienen sind eines der wichtigsten Nutztiere für die Landwirtschaft. Wir wollen einen aktiven Beitrag zum Schutz der Nützlinge leisten und Imker und Landwirte in der Kommunikation zusammenbringen. Überzeugt haben uns bei diesem Projekt die Regionalität sowie der Einsatz von Honig- und Wildbienen.“, Nina Becker, Leitung Marketing / Unternehmenskommunikation.

Unsere Bienenvölker können über das Jahr begleitet werden unter www.euralis.de/bienenpatenschaft.

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