Die jungen Verkäufer – kein Plan von Vertrieb?

Warum es junge Verkäufer anders machen, aber nicht schlechter, weiß Marcus Kutrzeba.

„Die jungen Verkäufer haben keine Ahnung vom Vertrieb“ – dieser Aussage begegne ich in meiner Arbeit immer wieder. Und ich kann Ihnen sagen: Wer dieser Ansicht ist, sollte schnell umdenken“, schildert Marcus Kutrzeba seine Erfahrung als Verkaufsexperte. Er weiß, dass Verkaufen heute nicht mehr wie früher funktioniert und sagt, dass es sogar gut ist, dass junge Verkäufer nichts vom „alten Vertrieb“ verstehen.

„Denn das vertreibt die Kunden von heute nur. Junge Verkäufer machen es nicht schlechter oder besser, sie machen es anders. Das ist auch richtig so, denn Verkaufs- und Vertriebsprozesse ändern sich mit der Zeit. Deshalb muss auch der Verkäufer mit der Zeit gehen“, sagt Kutrzeba. Auch wenn es in Zukunft sehr wohl noch Verkäufer geben wird, ist er der Ansicht, dass sich vieles in den nächsten fünf bis zehn Jahren ändern wird.

„Verkauf läuft über Aufmerksamkeit – das wird sich in den nächsten Jahren noch verschärfen. In Zukunft werden nur diejenigen Verkäufer erfolgreich sein, die Aufmerksamkeit und einen besonderen Nutzen für ihre Kunden generieren, der einzigartig ist“, betont der Experte mit der „Kauf-DNA“. Er empfiehlt, Zeit in junge Verkäufer zu investieren, anstatt in ein Kräftemessen zu gehen und unnötige Energie und Zeit zu verschwenden. Es sollte nicht „Old School“ versus „New School“ sein, es ist viel ratsamer, die Ansichten und Erfahrungen der jungen Verkäufer zu nutzen und gemeinsam anders zu verkaufen, so anders, dass es die Zielgruppe heute und auch morgen erreicht.

„Wer sagt, dass ich im Vertrieb immer telefonieren oder E-Mails verschicken muss? Es ist gut möglich, dass ich meine Zielgruppe heute über andere Medien und andere Kommunikationskanäle erreichen kann – wie zum Beispiel WhatsApp“, führt Kutrzeba aus und ergänzt: „Wenn der Kunde so kontaktiert werden will, dann geht das. Und dann wird das auch erfolgreich sein.“

Zum Schluss gibt er allen Verkäufern den Tipp, sich immer auf dem aktuellen Stand des Wissens und der Technik zu halten und danach zu agieren. „Am Ende des Tages findet zusammen, was zusammengehört. Was zählt, sind die Ergebnisse. Jeder wählt dafür einen anderen Weg – und genau diese Freiheit sollten wir jedem Mitarbeiter und jedem Verkäufer einräumen.“

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