Tankmonat Juni 2018: Kraftstoffpreise schießen weiter in die Höhe

Super E10 und Diesel rund 1 Cent pro Liter teurer als im Mai

(Mynewsdesk) • Super E10 so teuer wie seit Juli 2015 und Diesel wie seit November 2014 nicht mehr
• Super E10 am günstigsten in Hamburg, Nürnberg und Hannover
• Diesel am günstigsten in Hamburg, Hannover und Dresden
• Super E10 am teuersten in Berlin, Bochum und Wuppertal
• Diesel am teuersten in Frankfurt am Main, Stuttgart und Wuppertal

Nürnberg, 2. Juli 2018. Die erste Jahreshälfte hat sich mit den bisher saftigsten Kraftstoffpreisen 2018 verabschiedet. Durchschnittlich 1,4382 Euro pro Liter Super E10 und 1,2795 Euro pro Liter Diesel zahlten Autofahrer im Juni – je rund 1 Cent mehr als noch im Mai und so viel wie in keinem anderen Monat des bisherigen Jahres. Gegenüber dem Vorjahresmonat haben sich Super E10 und Diesel sogar um rund 13 beziehungsweise 18 Cent verteuert. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Monatsauswertung des Verbraucherinformationsdienstes clever-tanken.de. „Die Durchschnittspreise für beide Kraftstoffsorten sind auf hohem Niveau in den Juni gestartet. Obwohl sie anschließend wöchentlich leicht gesunken sind, ist das monatliche Gesamtniveau das höchste des bisherigen Jahres. Nicht zuletzt die aktuell deutschlandweit startenden Sommerferien dürften den Preisanstieg im Juli befeuern“, sagt Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von clever-tanken.de.

Der Liter Super E10 kostete im Juni im bundesweiten Schnitt 1,4382 Euro – ein Anstieg gegenüber dem Vormonat um 0,0089 Euro. Teurer war der Kraftstoff zuletzt im Juli 2015 (1,4541 Euro). Für vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 zahlten Autofahrer im Juni rund 345,17 Euro. Das waren etwa 2,14 Euro mehr als im Vormonat und etwa 30 Euro mehr als im Vorjahresmonat. Gegenüber März, dem bisher preisgünstigsten Monat 2018, ist der Preis um rund 29 Euro gestiegen.

Diesel kostete im Juni im Mittel 1,2795 Euro – 0,0106 Euro mehr als im Mai. Teurer war er zuletzt im November 2014 (1,2897 Euro). Vier Tankfüllungen à 60 Liter kosteten im Juni 307,08 Euro. Das waren etwa 2,54 Euro mehr als im Vormonat, rund 42 Euro mehr als im Vorjahresmonat und 25 Euro mehr als im März, dem bis dato preisgünstigsten Monat für Dieselkraftstoff 2018.

Der Preisunterschied zwischen beiden Kraftstoffsorten lag im Juni wiederholt bei rund 16 Cent pro Liter. Teuerster Tanktag war zum Ende der Pfingstferien in Bayern und Baden-Württemberg sowie dem langen Fronleichnam-Wochenende in sechs Bundesländern Sonntag, der 3. Juni. 1,4580 Euro kostete an diesem Tag im Schnitt der Liter Super E10, 1,3000 Euro der Liter Diesel. Am günstigsten war Super E10 am 25. sowie am 27. Juni (1,4250 Euro pro Liter). Diesel war ebenfalls am günstigsten am 27. Juni (1,2650 Euro).

Städteranking: Hamburg zum sechsten, Nürnberg zum siebenten Mal
in Folge unter den TOP 2 der günstigsten Tankstädte

Die ersten drei Plätze der preisgünstigsten Super-E10-Städte beim monatlichen Vergleich der 20 größten deutschen Städte von clever-tanken.de gingen im Juni an Hamburg (1,4167 Euro pro Liter), Nürnberg (1,4185 Euro) und Hannover (1,4211 Euro). Hamburg ist damit zum sechsten, Nürnberg zum siebenten Mal in Folge unter den TOP 2 in dieser Kategorie. Am teuersten war Super E10 hingegen wiederholt in Berlin (1,4442 Euro) sowie in Bochum (1,4427 Euro) und ebenfalls wiederholt in Wuppertal (1,4415 Euro). Damit zahlten die Berliner für vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 rund 346,61 Euro – 6,60 Euro mehr als die Hamburger.

Die vordersten Plätze der günstigsten Dieselstädte belegten Hamburg (1,2525 Euro), Hannover (1,2563 Euro) und Dresden (1,2597 Euro). Am meisten zahlten Dieselfahrer hingegen erneut in Frankfurt am Main (1,2869 Euro) sowie in Stuttgart (1,2818 Euro) und Wuppertal (1,2809 Euro).

Beim Preisvergleich Tagesschwankungen beachten

Steffen Bock warnt: „Zwar sind die Ölpreise weltweit ins Rutschen geraten, nachdem die Organisation der Erdöl exportierenden Länder (OPEC) und Nicht-OPEC-Mitglieder wie Russland am 22. Juni in Wien beschlossen haben, ihre Ölfördermengen in der zweiten Jahreshälfte um eine Million Barrel pro Tag zu erhöhen. Allerdings: Weltweite Krisenherde sowie der Handelskrieg zwischen den USA, der EU und China befeuern die Rohöl- und damit auch die Kraftstoffpreise weiter. Dazu starten aktuell die bundesweiten Sommerferien. Erfahrungsgemäß werden viele Mineralölkonzerne ihre Preise in dieser Zeit anziehen.“ Der Experte rät Urlaubern und Pendlern daher, die Angebote an den Zapfsäulen entlang der geplanten Routen besonders aufmerksam zu vergleichen. Dabei sollten sie auch die regelmäßigen, teils deutlichen Schwankungen im Tagesverlauf beachten. Am günstigsten ist das Tanken nach den Beobachtungen von clever-tanken.de aktuell nachmittags zwischen 15 und 17 Uhr sowie abends zwischen 19 und 22 Uhr. Teuer hingegen ist es insbesondere am frühen Morgen von 6 bis 9 Uhr, mittags ab 12 Uhr und am frühen Abend ab 17 Uhr.

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=== Benzinpreise in den 20 größten deutschen Städten im Juni 2018. (Infografik) ===

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